Otto Vongerichten, Dr. Mark Vongerichten; Zahnärzte; Pirmasenser Str. 24-26; 67655 Kaiserslautern; Telefon (0631)65393; Fax (0631)4143755
Fortbildungssiegel der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz

Leistungen

Parodontologie

Die Parodontitis ist eine Erkrankung des Zahnhalteapparates, also des Zahnfleisches und des zahntragenden Kieferknochens. Ursächlich dafür sind Bakterien, die die Mundhöhle jedes Menschen besiedeln. Kommt es nun zu einem Überhandnehmen dieser Keime oder liegt eine Abwehrschwäche vor – wie z.B. beim Diabetes - so kommt es zur Parodontitis.

Illustration ParodontologieEine Parodontitis kann unter Umständen schon im jugendlichen Alter ausbrechen, kommt aber hauptsächlich bei Erwachsenen vor. In Deutschland sind davon mehr als 30 % aller Erwachsenen betroffen. Jeder siebte leidet unter einer schweren Form der Parodontitis. So gehen durch Zahnfleischerkrankungen inzwischen mehr Zähne verloren als durch Karieserkrankungen.

Zeichen einer Parodontitis

Während die gesunde Gingiva (= "Zahnfleisch") rosafarben ist und fest am Zahn anliegt, kommt es bei einer akuten Entzündung des Parodonts zum Anschwellen der Gingiva und zu einer Rötung.

Anhand der folgenden Fragen können Sie selbst überprüfen, ob bei Ihnen eine Parodontitis-Gefährdung vorliegt:

  • Blutet Ihr Zahnfleisch beim Zähneputzen oder wenn Sie harte Nahrung zu sich nehmen?
  • Ist Ihr Zahnfleisch dunkelrot, empfindlich und geschwollen?
  • Zieht sich Ihr Zahnfleisch zurück oder stellen Sie Lücken zwischen den Zähnen fest?
  • Haben Sie anhaltende Probleme mit Mundgeruch?

Diese Anzeichen sollten abgeklärt werden.

Die Parodontalbehandlung

Eine diagnostizierte Parodontitis ist in ihrem Anfangsstadium relativ leicht zu behandeln. Zu Beginn steht die Prophylaxe. Ziel ist es, die Menge der schädlichen, bakteriellen Plaque  auf ein Minimum zu reduzieren. So werden die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Parodontalbehandlung geschaffen.

Im Anschluss der Prophylaxe folgt die eigentliche Parodontitisbehandlung, wobei der Biofilm in den tieferen Zahnfleischtaschen unter Anästhesie entfernt wird. Bei einer leichten bis mäßigen Parodontalerkrankung ist hierbei ein minimalinvasives Vorgehen mit feinen Hand- und Ultraschallinstrumenten angezeigt. Dies ist mit einer kleinen örtlichen Betäubung nahezu schmerzfrei.

Bei stärker fortgeschrittenen Erkrankungen wird ein chirurgischer Zugang  gewählt, um die Zahnfleischtasche darzustellen. So können Bakterienansammlungen am Taschengrund restlos entfernt werden. Je nach Situation kann die Behandlung noch durch antibakterielle Substanzen oder spezielle Wachstumsfaktoren ergänzt werden.

Ist durch die fortgeschrittene Parodontitis bereits der Knochen beschädigt, kann das Knochenvolumen mit körpereigenem oder künstlichem Knochenmaterial wieder aufgebaut werden.